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Das COMT Gen: Ein Blick auf die Verarbeitung negativer emotionaler Reize.


Negative emotionale Reize rufen negative Emotionen wie Angst, Beklemmung, Widerwillen oder Trauer hervor. Diese Reize können von außen oder von innen kommen. Interne negative Stimuli sind Gedanken, Erinnerungen, und Körperempfindungen. Externe negative Reize sind visuelle Eindrücke, Geräusche, Gerüche und verschiedene Geschmacksempfindungen.

Das COMT Gen hat 2 Varianten, eine die im normalen Tempo arbeitet (val) und eine andere, die langsamer arbeitet (Met). Menschen mit der langsameren Variante haben mehr Dopamin in ihrem präfrontalen Cortex, was sie empfindlicher macht für emotionale Stimuli und sie neigen zu stärkeren Reaktionen auf negative Emotionen.

Jeweils ca 50% der Bevölkerung haben die eine oder die andere COMT Variante. Dieses Gen beeinflusst indirekt wie wir die Welt wahrnehmen und mit ihr interagieren, und es könnte dazu beitragen warum manche Menschen mit Stress besser umgehen können wie andere. Zitiert von Livewello.com


Dr.Straile: "Es gibt 3 Varianten des COMT Gens in der IMAET Software im Allergene Profil.

  1. COMT, das „normale“ Gen. Dieses COMT Gen liefert die Anleitung für die Herstellung eines Enzyms namens Calechol-O-Methyltransferase. Dieses Gen hilft damit das Dopamin, Epinephrin und Norepinephrin abzubauen. Ein Defekt in diesem Gen wird den Abbau verlangsamen,das kommt bei ADHS vor. Diese Menschen sind empfindlicher auf Dopaminschwankungen. und damit anfälliger für Stimmungsschwankungen. Menschen mit einem intakten COMT Gen sind normalerweise ausgeglichener.

COMT ist auch wichtig für den Metabolismus von Catecholpharmazeutika, die bei Bluthochdruck, Asthma und Parkinson eingesetzt werden. Krankheiten in Verbindungen mit COMT sind Panikattacken und Schizophrenie.

2. COMT H62H. Dieses Gen hilft Dopamin und Norepinephrin abzubauen. Ein Gendefekt wird einen höheren Dopaminspiegel verursachen, da es langsamer abgebaut wird. Tritt auf bei ADHS. Diese Menschen sind empfindlicher auf Dopaminschwankungen, und damit anfälliger für Stimmungsschwankungen. Menschen mit einem intakten COMT Gen sind normalerweise ausgeglichener.

3. COMT V158M: Diese Genvariante beeinflusst exekutive Aufgaben, wie kognitive Flexiblität, Impulskontrolle, abstraktes Denken und die Fähigkeit Regeln zu befolgen und strukturierte Aufgaben zu erledigen. Es spielt auch eine Rolle bei Östrogendominanz, Neigung zu gewalttätigem Verhalten, Anfälligkeit für Psychosen, man auch schneidet besser ab bei Tests für den präfrontalen Cortex, und hat ein besseres Arbeitsgedächtnis.

Der IMAET gleicht mit einem bioenergetischen Feedback diese Mutationen aus. In der Klinik wurden epignetische (funktionelle) Veränderungen in den entsprechenden Stoffwechselwegen beobachtet."


Nahrungsergänzungsmittel (und Essverhalten) haben auch einen Einfluss auf den Genausdruck.

  1. Rhodiola rosea ist ein adaptogenes Heilkraut, das die COMT Aktivität senken kann, speziell bei Menschen mit dem val/val Genotyp. Es kann damit den Dopaminspiegel regulieren und widerstandsfähiger bei Stress machen.

2. Omega 3 Fettsäuren, senken Entzündungen und schützen die Neuronen die dopamin produzieren. Das kann eine gesunde emotionale Reizverarbeitung unterstützen, besonders bei Menschen mit dem Met Allele.

3. SAMe, ist beteiligt am Mehtylierungsprozess, auch bei der COMT Methylierung der Catecholamine. Eine Zufuhr dieser Substanz kann vielleicht die COMT Funktion optimieren.

4. Ginko biloba,

Dieser Extrakt enthält Terpene, die als MAO Inhibitoren funktionieren, was den Spiegel von Dopamin und Norephedrin im Hirn erhöht, was die emotinale regulaitn unterstützen könnte.

5. Lavendelöl, enthält Linalool, das angstlösend wirkt. In einer Studie wurde bestätigt dass Lavendelöl bei dem met/met Genotyp Angst verringert, wahrscheinlich indem es den Dopaminspiegel erhöht.

6. Reservatrol, ist ein COMT Inhibitor, ähnlich dem Kurkumin, heißt es in einigen Studien. Es kann die Signalgebung für Dopamin im präfrontalen Cortex erhöhen.

7. Passionsblume, erhöht die GABA Aktivität im Gehirn (traditionelle Anwendung). Es kann auch MAO Enzyme hemmen, was zu höherem Dopamin- und Norepinephrinspiegel führt.

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